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Referent Karl Anton sprach anlässlich der 70. AGV-Jahreshauptversammlung

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Wie werden wir uns zukünftig fortbewegen und wie wird unser Arbeitsleben vor dem Hintergrund von „Industrie 4.0“ beeinflusst? Diesen und vielen weiteren Fragen ging Karl Anton, früherer Direktor der Ford-Fahrzeugfertigung in Europa, anlässlich der 70. Jahreshauptversammlung des Arbeitgeberverbandes Osthessen nach. „Mobilität im 21. Jahrhundert ist eine gesellschaftliche Herausforderung“, verdeutlichte Anton. Auf der einen Seite würden sich Feinstaub, Lärm, Abgase zu immer größeren Problemen ausweiten, andererseits sei das Autonome Fahren keineswegs so rasch auf dem Vormarsch wie angenommen. Und darüber hinaus sei auch die Elektromobilität noch längst nicht am Ziel angekommen, „die Infrastruktur gibt dies noch nicht her und das kann dauern.“ 

Auch der AGV-Vorsitzende Bernhard Juchheim vertrat einen klaren Standpunkt: „Der benzin- und dieselgetriebene Individualverkehr ist ein Auslaufmodel. Die Großstädte stehen vor dem Kollaps, hier in Fulda sind wir noch gut dran.“ Das Thema Verkehr, so verdeutlichten Juchheim und Anton unisono werde sich vom Individualverkehr hin zum Gemeinschaftserleben entwickeln. „Carsharing, Mitfahrer-Portale und Bürgerbusse sind denkbare und teilweise bereits eingeführte Modelle.“

Dass das Thema „Autonomes Fahren“ wohl eine interessante Vorstellung sei, aber auch Probleme mit sich bringe, stellte Anton dar: „Zahlreiche Jobs – zum Beispiel Lkw-, Bus- oder Taxifahrer – wird es dann nicht mehr geben.“

Um diese Menschen dennoch weiterhin in Arbeit zu halten, werde das „lebenslange Lernen“ immer wichtiger – und das höre nicht mit 50 Jahren auf. „Wir alle müssen auch in den höheren Jahrgängen noch lern- und aufnahmefähig bleiben.“ Denn: „Arbeitnehmer werden sich daran gewöhnen, dass ihnen Roboter die Arbeiten abnehmen.“ Positiver Aspekt: „Gleichzeitig werden die älteren Arbeitnehmer aufgrund des Facharbeitermangels auf dem Arbeitsmarkt gebraucht.“

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