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CDU-Politiker Burkard Dregger zu Gast beim Arbeitgeberverband Osthessen

"Europa am Scheideweg" - zu diesem Thema hatte anlässlich der Jahreshauptversammlung des Arbeitgeberverbandes Osthessen Berlins CDU-Fraktionschef Burkard Dregger referiert. Mit Fokus auf die bevorstehenden Europawahlen richtete der Sohn des früheren Fuldaer Oberbürgermeisters Alfred Dregger einen dringlichen Appell an seine rund 120 Zuhörer in der Orangerie, sich an den Wahlen zu beteiligen. Dabei brachte der Jurist seine Überzeugung zum Ausdruck, dass nur die Christdemokraten in der Lage seien, die Herausforderungen, vor denen Europa stehe, zu bewältigen. 

Begrüßt wurden die Gäste von Bernhard Juchheim als Vorsitzenden des Arbeitgeberverbandes Osthessen, der die vielen positiven Errungenschaften der Europäischen Union bilanzierte. Er persönlich habe keinen Krieg erlebt, mittlerweile könnten sich die Bürger über Jahrzehnte an Frieden und Wohlstand erfreuen. Gelungen sei es auch, Streitigkeiten nicht mit Waffengewalt sondern vor europäischen Gerichten auszutragen. Dass für dieses "Miteinander" täglich gearbeitet, ja manchmal auch darum gerungen werden müsse, stehe außer Frage. Wenngleich immer wieder betont werde, dass der manchmal steinige Weg der europäischen Einigkeit wichtig und richtig sei, würden Kräfte von außen versuchen, diesen Weg zu zerstören. Dieser Aussage schloss sich Burkard Dregger an und sprach von einem "Spaltpilz": So habe Donald Trump direkt nach dem Brexit-Votum versucht, einen Schulterschluß mit Großbritannien zu erwirken, um damit einmal mehr  zu demonstrieren, wie fragil das europäische Haus sei. 

Wie geht es weiter mit Europa? "Die wichtigste Ressource ist heute das Wissen, die wichtigste Triebkraft Leistungsbereitschaft. Dies sind unsere Stärken. Wir müssen die Fachkräftelücke schließen, wir müssen Migranten befähigen, hier produktiv tätig werden zu können. Wer sich in der EU ein besseres Leben erhofft, muss sich den Arbeitsmarkt erschließen und sich in unsere Gesellschaft integrieren." Dennoch seien Migration und humanitäre Hilfe ein Unterschied. Der Zuzug von Afrikanern nach Europa beispielsweise müsse unterbunden und vielmehr Hilfe vor Ort geleistet werden. Dazu seien Projekte wie die "Africa Initiative" hilfreich. Vehement sprach sich der Referent für die europäische Verteidigungspolitik aus: Einer potentiellen Bedrohung könne nur durch eigene Stärke - ohne jedoch einen Krieg zu provozieren - begegnet werden. Auf die Hilfe der Amerikaner zu bauen, sei nicht die Lösung, ja sogar durch verschiedene Aussagen Trumps in Frage gestellt. Grundsätzlich gelte es, die europäische Einheit unbedingt und stark in den Blickpunkt zurück. Es dürfe keinerlei Spielraum für anti-europäische Stimmen geben, denn das Brexit-Referendum zeige, welches Chaos sich innerhalb des Landes und insgesamt für die politische Stabilität Europas daraus entwickeln könne. Abschließend betonte Burkard Dregger nochmals, wie wichtig es sei, sich an der Europawahl zu beteiligen und damit für einen "Kontinent der Chancen" zu stimmen.

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